Vorträge und Workshops bieten Raum für Austausch, praktische Übungen und fundierte Einblicke in die Wirkung von Achtsamkeit auf Geist und Körper. Unser Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis dieser zeitlosen Praxis zu vermitteln. Dabei ist es uns trotzdem wichtig, die Wurzeln dieser Methoden nicht aus dem Blick zu verlieren: Östliche Philosophien des Buddhismus, Daoismus und anderer spiritueller Wege fließen in unser Programm ein und runden das ganzheitliche Bild ab.
Die ersten beiden Tage bieten einen offenen Einstieg in die Praxis von Achtsamkeit und Meditation – nicht nur für Anfänger*innen, sondern auch für Menschen mit Vorerfahrung, die ihre Perspektive erweitern oder neu ausrichten möchten. Theorie und Praxis greifen dabei ineinander und bereiten auf die Schweige Erfahrung vor.
Die folgenden drei Tage bilden das Kernstück des Retreats: In diesem Zeitraum geht es darum, Gelerntes zu vertiefen, in sich selbst einzutauchen und Achtsamkeit zu (er-)leben. Wir verbringen gemeinsam drei Tage schweigend und erforschen, was passiert, wenn wir äußere Reize minimieren und uns dem inneren Erleben und dem gegenwärtigen Moment zuwenden. Natürlich kannst Du bei Bedarf auch in dieser Zeit Einzelgespräche mit der Seminarleitung in Anspruch nehmen.
Nach Abschluss der Schweigeperiode sorgen wir gemeinsam für einen guten Übergang zurück in den Alltag. Deine Erfahrungen werden in Gruppen oder in Einzelsitzungen besprochen und verarbeitet, um eine langfristige Integration in das alltägliche Leben zu ermöglichen. Es ist uns ein Anliegen, dass das Retreat keine isolierte Erfahrung bleibt, sondern Impulse und Erkenntnisse schafft, die sich im alltäglichen Leben anwenden lassen.
Neben den Achtsamkeitspraktiken gestalten wir die Zeit unter anderem mit gemeinschaftlichem Kochen und informativen Vorträgen. Zudem gehört es zu unseren gemeinsamen Aufgaben, Ordnung in den Seminarräumen zu halten. Der Umfang ist aufgrund der Gruppengröße überschaubar. So bleibt immer genügend Zeit für individuelle Praxis und Rückzug.