Auszeit im Kloster in Bayern

Bayern bietet Klosteraufenthalte vom Voralpen-See bis ins Frankenland. Im Angebot findest du das Frauenkloster Oberzell bei Würzburg, das Kloster Bernried am Starnberger See, die Erzabtei St. Ottilien und Kloster Niederaltaich an der Donau. Drei bis fünf Tage sind das übliche Format, mit Yoga, Meditation, Schweigeretreats oder Mal- und Zeichenwochen, einfacher Vollpension und Preisen typischerweise im Bereich von €260 bis €1.700 für den ganzen Aufenthalt.
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Was eine Auszeit im Kloster in Bayern besonders macht

Was eine Auszeit im Kloster in Bayern besonders macht

Bayern hat eine ungewöhnlich dichte Klosterlandschaft, und das spürst du auch im aktuellen Angebot für eine Auszeit. Der Reiz liegt nicht in einer einzigen Region, sondern in der geografischen Streuung. Im Süden des Landes liegt das Kloster Bernried direkt am Starnberger See, eingebettet in die sanfte Voralpenlandschaft südwestlich von München, mit weitem Garten und Blick aufs Wasser. Südwestlich der Hauptstadt liegt die Erzabtei St. Ottilien, ein aktives Benediktinerkloster mit eigenem Gästehaus und einer über Jahrzehnte gewachsenen Tradition für Schweigeretreats. In Mainfranken bei Würzburg liegt das Kloster Oberzell, ein Frauenkloster mit Kräutergarten, altem Baumbestand und einem ausgewiesenen Schwerpunkt auf Yoga, Besinnung und Frauenformaten. Wenige Kilometer entfernt liegt mit Haus Klara, ebenfalls in Zell am Main, ein Franziskaner-Kloster, das Atem- und Yoga-Retreats beherbergt. An der Donau im Bayerischen Wald-Vorland liegt schließlich Kloster Niederaltaich, das Mal- und Zeichenwochen anbietet. Diese fünf Häuser tragen das bayerische Kloster-Angebot. Was sie gemeinsam haben, sind dicke Mauern, ruhige Höfe, einfache Verpflegung aus dem klostereigenen Anbau und ein Tag, der nicht von Smartphone und Termin getaktet wird. Was sie unterscheidet, ist der Schwerpunkt im Programm. Wer in die Berge will oder einen Wellness-Aufenthalt sucht, ist hier nicht richtig. Wer eine ruhige bayerische Auszeit mit klarem Programm und ehrlichen Preisen sucht, findet sie.
Tagesablauf in einem bayerischen Kloster

Tagesablauf in einem bayerischen Kloster

Der Tag in einem bayerischen Kloster richtet sich nach zwei Rhythmen: dem des Hauses und dem des gebuchten Programms. Wenn das Haus selbst ein aktives Kloster ist, etwa St. Ottilien oder Niederaltaich, gibt es Tagzeitengebete in der Klosterkirche. Mitgehen ist meist erwünscht, aber nicht verpflichtend. Früh am Morgen, oft gegen sechs oder halb sieben, beginnt die erste gemeinsame Zeit, das Frühstück folgt im Anschluss, in vielen Häusern in Stille oder mit kurzer Tischlesung. Der Vormittag trägt das Hauptprogramm. In Oberzell sind das Yoga-Einheiten und geführte Besinnungsphasen, in St. Ottilien läuft hier oft die erste Sitz- oder Gehmeditation eines Schweigeretreats. Schweigeretreat heißt dabei: festgelegte Phasen ohne Sprechen, ohne Smartphone, mit Augenkontakt nur im Notwendigen, oft an MBSR angelehnt, das achtsamkeitsbasierte Stressreduktionsprogramm von Jon Kabat-Zinn. In Bernried steht am Vormittag das Atelier offen, in Niederaltaich die Mal- und Zeichenstube. Nach dem Mittagessen, das in vielen Häusern aus klostereigenem Anbau kommt, öffnet sich der Tag für einen langen ruhigen Abschnitt: Spaziergang durch den Klostergarten, Lesen, Zelle, Stille auf dem Hof. Eine zweite Programm-Einheit am späten Nachmittag schließt sich an. Das Abendessen ist einfach, eine Suppe, ein Eintopf, ein warmes Gericht. Manche Häuser schließen den Tag mit einem Klang-Moment oder einem Nachtgebet, andere lassen den Abend ausdrücklich offen. Wer Wochenend-Trubel erwartet, irrt; wer Stille und klare Struktur sucht, findet sie verlässlich.
Programme und Schwerpunkte in der bayerischen Kloster-Auswahl

Programme und Schwerpunkte in der bayerischen Kloster-Auswahl

Das bayerische Kloster-Angebot ist klein, aber programmatisch klar geordnet. Den stärksten Schwerpunkt bildet Yoga im Kloster. Die Yogatage im Kloster Oberzell, geführt vom Om Tara Yogazentrum, laufen über drei oder vier Tage und kombinieren klassische Asanapraxis mit Morgenmeditation im Freien, Spaziergängen im Klosterareal und gemeinsamen Mahlzeiten. In Haus Klara, dem Franziskaner-Kloster wenige Straßen weiter, läuft regelmäßig ein Atem-Retreat mit Yoga-Anteil von Donnerstag bis Sonntag, also über vier Tage. Der zweite Schwerpunkt ist Stille und Achtsamkeit. Im Kloster St. Ottilien, der Erzabtei südwestlich von München, findet das dreitägige Achtsamkeits-Schweigeretreat im Winter statt. Inhalte sind angelehnt an MBSR und umfassen Sitz- und Gehmeditation, achtsames Yoga und Body-Scan, in kleinen Gruppen mit ungefähr acht bis zwölf Teilnehmenden. Schweigeretreat heißt dabei: edles Schweigen über den ganzen Aufenthalt, kein Telefon, kein Lesen außerhalb der Praxis. Auch Einzelcoaching auf Wunsch ist Teil des Formats. Der dritte Schwerpunkt ist kreativ. Im Kloster Bernried am Starnberger See und im Kloster Niederaltaich an der Donau laufen über vier bis fünf Tage Mal- und Zeichenkurse mit eigenen Atelierräumen, geführt im Sinne der klösterlichen Gastfreundschaft. Niveau-Mix: Anfänger und Wiedereinsteiger sind ausdrücklich angesprochen. Was im bayerischen Kloster-Angebot fehlt, sind alpine Bergyoga-Formate oder Klangschalen-Retreats; diese laufen in Bayern über andere Kategorien. Das Kloster ist hier konsequent als ruhiger, geistlich geprägter Ort gedacht.
Regionen, Anreise und Buchung

Regionen, Anreise und Buchung

Bayern teilt sich für einen Klosteraufenthalt in drei klar unterscheidbare Zonen. Die südlich-oberbayerische Zone umfasst das Kloster Bernried am Starnberger See und die Erzabtei St. Ottilien. Bernried liegt direkt am Wasser in der Voralpenlandschaft, gemeint ist die sanfte Hügel- und Seenzone nördlich der Bayerischen Alpen, etwa 50 Kilometer südwestlich von München; Anreise per Bahn über Tutzing oder mit dem Auto über die A95. St. Ottilien liegt etwa 40 Kilometer westlich von München und ist über Bahnhof Geltendorf gut zu erreichen. Die unterfränkische Zone bilden das Kloster Oberzell und Haus Klara, beide in Zell am Main wenige Minuten westlich von Würzburg. Anreise per ICE über Würzburg Hauptbahnhof, von dort kurze Fahrt mit Bus oder Taxi. Der Bayerische Wald-Vorlauf an der Donau bildet die dritte Zone mit dem Kloster Niederaltaich, etwa zehn Kilometer von Deggendorf entfernt. Die typische Aufenthaltsdauer im Angebot liegt zwischen drei und fünf Tagen, mit dem dreitägigen Wochenend-Format als häufigster Variante und dem viertägigen langen Wochenende als zweiter Variante. Die Preise im Angebot reichen von €260 für einfache Programme im Doppelzimmer bis €1.700 für Einzelzimmer mit Vollpension; im Schnitt liegen sie bei €646. Buchungs-Vorlauf empfohlen: in der Sommer- und Herbstsaison sechs bis acht Wochen, im Winter zwei bis vier Wochen. Die Klostergästehäuser arbeiten mit kleinen Gruppen und füllen sich entsprechend früh.

Häufig gestellte Fragen

Welche Klöster in Bayern bieten Auszeit-Programme an?
Das bayerische Kloster-Angebot ist klein, aber programmatisch klar geordnet und über das Bundesland verteilt. Im Süden, am Starnberger See in der Voralpenlandschaft, liegt das Kloster Bernried mit Mal- und Zeichenwochen. Etwa 40 Kilometer westlich von München steht die Erzabtei St. Ottilien, ein aktives Benediktinerkloster mit Schweigeretreats. In Mainfranken bei Würzburg liegen das Frauenkloster Oberzell mit Yoga- und Frauenformaten und wenige Straßen weiter Haus Klara, ein Franziskaner-Kloster mit Atem- und Yoga-Retreats. An der Donau im Bayerischen Wald-Vorland schließt das Kloster Niederaltaich das Bild mit Mal- und Zeichenkursen ab. Insgesamt findest du aktuell 11 Klosteraufenthalte in Bayern. Andere bekannte bayerische Klöster wie Andechs oder Ettal sind im Angebot derzeit nicht mit Programm-Aufenthalten vertreten.
Was kostet eine Auszeit im Kloster in Bayern?
Über die 11 Bayern-Klosterprogramme hinweg liegt der Durchschnittspreis bei €646 für einen drei- bis fünftägigen Aufenthalt mit Vollpension und einem klaren Programm wie Yoga, Schweigeretreat, Atem oder Mal- und Zeichenkurs. Die Spanne reicht von €260 für einfache Mehrbett- oder Doppelzimmer-Formate bis €1.700 für Einzelzimmer mit Vollpension oder längere Aufenthalte. Was den Preis treibt, ist meist nicht das Programm selbst, sondern die Zimmerkategorie und die Aufenthaltsdauer. Im Vergleich zu klassischen Yoga- oder Wellness-Hotels sind Klosteraufenthalte deutlich günstiger, weil die Verpflegung einfach ist und keine Wellness-Infrastruktur mitfinanziert wird.
Welche Programme gibt es in den bayerischen Klöstern?
Drei thematische Schwerpunkte tragen das bayerische Kloster-Angebot. Der stärkste Schwerpunkt ist Yoga: Yogatage im Frauenkloster Oberzell laufen über drei oder vier Tage mit Asanapraxis, Morgenmeditation im Freien und Spaziergängen im Klosterareal; im benachbarten Haus Klara läuft regelmäßig ein viertägiges Atem-Retreat mit Yoga-Anteil. Der zweite Schwerpunkt ist Stille und Achtsamkeit: Im Kloster St. Ottilien findet ein dreitägiges Achtsamkeits-Schweigeretreat statt, angelehnt an MBSR, das achtsamkeitsbasierte Stressreduktionsprogramm von Jon Kabat-Zinn, mit Sitz- und Gehmeditation, Body-Scan und kleinen Gruppen von acht bis zwölf Teilnehmenden. Der dritte Schwerpunkt ist kreativ: Mal- und Zeichenwochen über vier bis fünf Tage gibt es im Kloster Bernried am Starnberger See und im Kloster Niederaltaich an der Donau, mit eigenen Atelierräumen und ausdrücklich auch für Anfänger und Wiedereinsteiger.
Musst du religiös oder katholisch sein, um an einem Kloster-Aufenthalt teilzunehmen?
Nein, eine Glaubenszugehörigkeit ist in keinem der bayerischen Klosterprogramme Voraussetzung. Die Häuser nehmen ausdrücklich Gäste jeder Konfession und auch ohne religiösen Hintergrund auf; das ist Teil der monastischen Gastfreundschaft. Was bleibt, ist der christliche Rahmen des Hauses. In aktiven Klöstern wie St. Ottilien oder Niederaltaich gibt es Tagzeitengebete in der Klosterkirche, das Mitgehen ist gewünscht, aber nie verpflichtend. Programme wie Yoga im Kloster Oberzell, Schweigeretreat in St. Ottilien oder Mal-Wochen in Bernried sind inhaltlich nicht missionarisch, sondern stehen in einer eigenen Linie aus klösterlicher Stille und konkreter Methodik. Wer christlich geprägt ist, findet vertraute Strukturen; wer es nicht ist, findet einen Ort mit klaren Regeln und ehrlicher Schlichtheit.
Wie reist du am besten zu einem Kloster in Bayern an?
Bayern ist für Klosteraufenthalte gut mit der Bahn erreichbar, was zur ruhigen Idee des Formats passt. Für Bernried am Starnberger See steigst du am Bahnhof Tutzing aus, von München rund 35 Minuten; mit dem Auto über die A95. Für die Erzabtei St. Ottilien ist Geltendorf der Anker-Bahnhof, etwa eine Stunde von München, von dort kurze Anschlussfahrt. Das Kloster Oberzell und Haus Klara liegen in Zell am Main, wenige Minuten westlich von Würzburg; ICE bis Würzburg Hauptbahnhof, von dort Bus oder Taxi. Das Kloster Niederaltaich erreichst du über Deggendorf, von dort sind es etwa zehn Kilometer mit Bus oder Taxi. Mit dem Auto geht es überall hin, aber notwendig ist es nicht; die meisten Häuser liegen fußläufig zu Wanderwegen oder direkt am See, sodass das Auto während des Aufenthalts ohnehin steht.
Was heißt Schweigeretreat im Kloster konkret?
Schweigeretreat im Kloster meint einen Aufenthalt mit klar abgegrenzten Phasen ohne Sprechen, ohne Smartphone und mit Augenkontakt nur im Notwendigen. In Bayern wird dieses Format vor allem in der Erzabtei St. Ottilien angeboten, dort als dreitägiges Achtsamkeits-Schweigeretreat, angelehnt an MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction), das 8-Wochen-Programm von Jon Kabat-Zinn, im Kloster als Kompakt-Variante. Die Tagesstruktur umfasst Sitz- und Gehmeditation, achtsames Yoga, Body-Scan und gemeinsame Mahlzeiten in Stille; die Gruppen sind klein, etwa acht bis zwölf Teilnehmende. Edles Schweigen heißt nicht völlige Stille rund um die Uhr: Anleitungen der Lehrenden, Notfälle und kurze Einzelgespräche bei Bedarf sind möglich. Wer noch nie geschwiegen hat, kommt mit dem dreitägigen Format gut zurecht; vier bis fünf Tage sind die nächste Stufe.
Was ist im Preis einer bayerischen Kloster-Auszeit enthalten?
Im Standard-Preis einer Auszeit im bayerischen Kloster sind meist die Unterkunft im Doppel- oder Mehrbettzimmer, einfache Vollpension aus klostereigenem oder regionalem Anbau und das gebuchte Programm enthalten. Bei Yogatagen im Kloster Oberzell sind die Yoga-Einheiten und geführte Besinnungsphasen Teil des Pakets; im Schweigeretreat in St. Ottilien gehören Sitz- und Gehmeditation, Body-Scan und Einzelcoaching auf Wunsch dazu; in den Mal- und Zeichenwochen in Bernried und Niederaltaich sind Atelier-Nutzung und Anleitung inkludiert, Materialkosten oft separat. Was extra kommt, sind Einzelzimmer-Aufpreise und individuelle Sonderwünsche. Anreise und Versicherung sind nicht enthalten. Bei den 11 Bayern-Programmen lohnt es sich, im Detail zu schauen; die Spanne von €260 bis €1.700 und der Schnitt von €646 erklären sich meist aus Zimmerkategorie, typischer Aufenthaltslänge und Programmtiefe.